Leads zu kaufen ist eine verlockende Lösung, um schnell an einen großen Datensatz neuer Geschäftskontakte zu kommen. Doch der Kauf eines Leads garantiert nicht, dass auch automatisch ein Umsatz erzielt wird. Dafür braucht Ihr Unternehmen die entsprechenden Experten im Marketing und Vertrieb, um aus den Leads effektiv Kunden zu generieren.

In diesem Beitrag erfahren Sie nicht nur, warum Leads kaufen im B2B sinnvoll sein kann, sondern auch, worauf Sie beim Kauf achten müssen.

Was sind Leads überhaupt?

Das Wort „Lead“ stammt aus dem englischen Begriff „to lead“, was anführen und steuern bedeutet. Leads können, je nachdem wie Sie den Begriff in Ihrem Unternehmen festlegen, entweder ein potenzieller Kunde oder ein neuer Geschäftskontakt sein. Für beide Varianten gilt jedoch, dass es sich um einen Interessenten mit Potenzial für einen zukünftigen Kunden handelt.

Warum Sie B2B Leads kaufen sollten

Die Neukundengewinnung ist für Unternehmen unumgänglich. Dabei investieren sie in Werbemaßnahmen, gehen auf Messen und entwickeln Content Marketing Strategien. Der Nachteil daran: Der zeitliche und finanzielle Aufwand ist hoch.

Wie Sie ohne diese hohen Ausgaben trotzdem an mehr Leads kommen? Indem Sie Leads kaufen! Dadurch sparen Sie Zeit und somit auch Kosten. Indem Sie durch den Kauf mit festen Preisen pro Kontakt kalkulieren können, erhöhen Sie den Gewinn.

Welche Informationen erhält man beim kaufen von Leads?

B2B Leads kaufen bedeutet, Kontaktdaten von potenziellen Geschäftskunden zu kaufen. Sie erhalten Datensätze Ihrer Zielgruppen, sortiert nach Ihren Kriterien wie z.B. Branche, Unternehmensgröße oder Standort. Dadurch können Sie Ihre Kontaktliste von Interessenten und potenziellen Kunden erweitern. 

Wo Sie B2B Leads kaufen können

Leads können Sie im Internet bei Anbietern wie darauf spezialisierten Agenturen oder Leadbörsen kaufen. Dabei können Sie angeben, welche Kriterien und Vorgaben wie unter anderem Branche, Fachgebiet oder Standort die Leads erfüllen müssen.

Ebenfalls sollten Sie den Anbieter auf Seriosität prüfen. Dabei hilft Ihnen die Aufstellung des Deutschen Dialogmarketingverbandes.

Vergewissern Sie sich vor dem Leadkauf, ob der Anbieter Ihren Anforderungen entspricht. Dazu sollten Sie sich folgende Fragen stellen und daran das Angebot des Anbieters prüfen:

  • Wie viele Leads brauchen Sie?
  • Welche Branchen, Unternehmensgröße, Regionen etc. sollte die Liste umfassen?
  • Was sind Ihre Erwartungen von dem gekauften Lead?
  • Welche Informationen und Daten, neben Namen und Adresse benötigen Sie?

Wichtig: Interessante Leads bedeuten noch keinen exklusiven Lead: Viele Anbieter verkaufen die gleichen Datensätze mehrmals. Und selbst ein exklusiver Lead, also einer, den nur Sie erhalten, garantiert noch keinen Abschluss. Dafür kommt es darauf an, wie Sie mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Informationen umgehen.

Qualitativ hochwertige und exklusive Leads mit LeadLab erhalten

Aus gekauften Leads Kunden zu generieren ist nicht ganz einfach: Mails, die an gekaufte Leadadressen gesendet werden, landen dort oft im Spam-Ordner. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass Sie qualitativ hochwertige Datensätze erhalten. Das bedeutet, dass die Datensätze der Leads komplett und sind und die Leads bereits ein Kaufinteresse haben. So können Sie sie gezielt ansprechen.

LeadLab bietet Ihnen genau diese Datensätze: Die B2B-Software erfasst datenschutzkonform von den Besuchern Ihrer Website alle relevanten Daten, die Sie für eine erfolgreiche Kontaktaufnahme mit potentiellen B2B-Kunden brauchen. Dabei erhalten Sie exklusive und qualitativ hochwertige Datensätze.

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Was kosten Leads?

Die Kosten eines Leads setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Wenn Sie eine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen, müssen dabei folgende Ausgaben berücksichtigt werden:

  • Kosten für die Entwicklung und Optimierung einer Strategie
  • Kosten für das Web Development (Landingpages erstellen, Sales Funnel, etc.)
  • Kosten für eine Contentstrategie und -produktion (Text, Grafik, Video etc.)
  • Kosten für Darstellung und Umsetzung der Kampagnen
  • Kosten für laufende Optimierungen inkl. SEO
  • Kosten für die Promotion (Google Ads, Facebook Ads, LinkedIn Ads, etc.)
  • Kosten für den Leadanbieter
  • Kosten für Ihr Personal inkl. der personalverbundenen Kosten (Miete, IT etc.)

Wenn Sie diese Kosten durch die Anzahl der generierten Leads dividieren, erhalten Sie die Kosten pro Lead.

Die Preise der Leads variieren stark und sind abhängig von den zu erfüllenden Vorgaben. Je mehr Voraussetzungen sie erfüllen müssen, desto höher steigt der Preis.

Laut des HubSpot Demand Generation Benchmark Reviews von 2021 mit über 350 befragten Unternehmen liegen die Kosten eines Leads im Durchschnitt bei umgerechnet etwa 179 € ($198,44).

Worauf Sie beim Leadkauf achten müssen

Beim Leads kaufen ist es einerseits wichtig darauf zu achten, dass Sie korrekte Angaben erhalten. Leads mit erfundenen Namen, falsche Telefonnummern und inkorrekten E-Mail-Adressen sowie falscher personenbezogener Angaben sind für Sie und Ihre Marketingmitarbeiter unbrauchbar. Laut einer Umfrage von CSO Insights haben fast 68% der Unternehmen Schwierigkeiten darin, qualitativ hochwertige Leadlisten zu erhalten.

Erörtern Sie dazu beim Anbieter, aber auch intern in Ihrem Unternehmen folgende Fragen:

  • Wie viel Zeit liegt zwischen der Leadgenerierung und dem Leadkauf?
    Je größer der Zeitraum zwischen der Generierung und dem Kauf ist, desto kleiner ist das Interesse des Leads. Und es sinkt weiter. Nehmen Sie daher kurz nach dem Erhalt der Liste Kontakt auf. 
  • Sind die Leads im richtigen Format? Wo werden die Leads gepflegt?
    Kaufen Sie Leads in einem Format, das Sie am besten verwenden können. Legen Sie fest, ob Sie sie in Ihr Customer-Relationship-Management-System (CRM) integrieren wollen oder ob eine Excelliste ausreichend ist.
  • Sind die Vorgaben an die Daten vor dem Leadkauf schriftlich bestätigt?
    Definieren Sie die Vorgaben, die Sie zur Qualität und Anzahl der Leads haben. Lassen Sie sich die Vorgaben vom Anbieter bestätigen oder ins Angebot aufnehmen.
  • Verfügt der Anbieter über einen Datenschutzbeauftragten?
    Achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter über einen Datenschutzbeauftragten verfügt. Ebenfalls sollten Sie beim Anbieter nachfragen, ob er gegen sicherheitsrelevante Fälle wie Cyberangriffe versichert ist und wie er darauf reagiert.
  • Erhalten Sie exklusive Leads?
    Exklusive Leads bieten Ihnen den Vorteil, dass Sie keine Konkurrenz haben. Das kann je nach Branche von Vorteil sein. Wenn Sie exklusive Leads wünschen, lassen Sie sich die Exklusivität schriftlich bestätigen.
  • Wie gehen Sie mit doppelten Daten um?
    Es kann vorkommen, dass einige der gekauften Leads bereits in Ihrem Kundenstamm vorhanden sind. Oder der Kunde ist bereits in Ihrem CRM-System, weil Sie ihn durch eine eigene Leadkampagne gewonnen haben. Besprechen Sie mit dem Anbieter, wie Sie mit solchen Fällen umgehen, zum Beispiel einen geringeren Leadpreis.
  • Passt die Kosten-Nutzen-Rechnung des Leads?
    Stellen Sie eine Kosten-Nutzen-Rechnung für die Leads auf. Schnell können die Kosten für Leads die Gewinnmarge komplett auffressen. Dies sollte nur kurzfristig der Fall sein. Übersteigt der Preis eines Leads die maximalen Kosten, ist er nicht geeignet.

Ist Leads kaufen erlaubt?

Andererseits müssen Sie auch den Datenschutz beachten. Rechtlich ist der Kauf von Leads erlaubt, solange dabei nicht gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstoßen wird. Um sicher zu gehen, dass der Datenschutz gewährleistet ist, lassen Sie sich am besten vom Anbieter bestätigen, dass die Kontaktdaten DSGVO-konform erhoben wurden. Dazu gehört unter anderem, dass die personenbezogenen Daten nur mit der mutmaßlichen Einwilligung der betreffenden Personen Leads erhoben werden dürfen. 

Sie kennen sich mit dem Datenschutz gemäß der DSGVO nicht aus? Dann lesen Sie den Beitrag DSGVO, UWG und Co. Wann ist Kaltakquise verboten?, um mehr über den rechtssicheren Umgang mit Daten zu erfahren.

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B2B Leads kaufen: Eine sinnvolle Investition für Ihr Unternehmen

Der Kauf von B2B Leads ist eine gute Möglichkeit, mit geringem Zeitaufwand an einen großen Datensatz von Geschäftskontakten zu kommen. Wenn Sie sich vor dem Kauf mit der Kosten-Nutzen-Rechnung auseinandersetzen und einen seriösen Anbieter gefunden haben, der Ihnen qualitativ hochwertige Leads verkauft, kann der Kauf von Leads eine sinnvolle Investition sein.

Solange Sie dabei die Richtlinien der DSGVO beachten, steht dem Leadkauf auch aus rechtlicher Sicht nichts im Weg. Mit der B2B-Software LeadLab sind Sie auf der sicheren Seite und erhalten darüber hinaus hoch relevante Informationen darüber, für welche Produkte sich ein Unternehmen interessiert. Sie erhalten Daten von Leads, die hohes Kaufinteresse haben.  

Testen Sie selbst: Mit einem kostenlosen Testaccount können Sie unverbindlich die Vorteile der Software kennenlernen und potenzielle Käufer sowie ihre Kaufabsichten identifizieren.